Muotathaler Dialekt Schriftsprache Erläuterung Foto Audio
LaubKrankheit(Nesselfieber, Rotlauf)
LaubLaubder Bäume mhd loup
BlattLaubblatt, Blatt Papier, Jassblatt> Bletter, Blettli vgl FN Blättler (Blattä, Blattäbach, Blattäweidli, Blattli, Blättäli > Plattä
LaubgaartäLaubgartenFlurname
LaublitzärLaubwenderwind(Schlechtwetteranzeiger) Ds Schmidigs Domiini im Bisisthal isch am änä schöönä Sunntigmorgäd mid umä groossä Dach duruus z Chilä,woss ä hend wellä uuslächä, hed är gseid: dr Laublitzär isch ggangä! - und bim Heigaa hed är ds Dach sauft chönnä bruuchä! > umälitzä
LaubrissätLaubfall, Herbstmhd loup-rise värlaubrisät: verjährt
LaubsackLaubsackBettsack mit Buchenlaub gefüllt
laubälaubenmhd loube Buchenlaub sammeln im Herbst für Bettzeugfüllung
LaubäLaube, Vorlaube, Schopfmhd loube (vgl. Laubhüttenfest) > Tanz-, Voor-
laubsegäläBubensägerei mit dünnem Sperrholz
abnääglaubendas chamä dem nüd abnää
abschlaaabschlagendr Chopf abschlaa es ist erlaubt dem Schmalvieh die Beine abzuschlagen (= zusammenbinden)
anähaadauerndas Wätter hed anä söttigs Fleisch hed nüd lang anä (hält nicht lange frisch) dr Doktr hed am groossä Hofär gseid, är müäss ufs Häärz uufpassä - da hed deer glachät: as lang as i läbä, heds glaub i anä!
aschpigaus Eschenholzaschpis Laub
bättisägnäÜberglauben habensi hend ihm bättigsägnät (sie hatten einen Überglauben z. B. an Pfr. Schmid) > Füüfi bättä
Bettlaubdürres Buchenlaub für die Bettsäcke
BettsackMatratzeSack mit dürrem Buchenlaub gefüllt
blättläMusik blasen auf einem Laubblatt> plättlä
brösmäläzerbröselnverkl von brosmä, auch: umständlich Kleingeld herausklauben
BuächälaubBuchenlaubfrüher begehrt für Laubsäcke
chnüübläkneifen, klemmenmhd klûben (klauben, kluppen) 2) Frostschmerz spüren äs chnüüblät mi > chüänaglä
chroosärascheln, knistern, knarrenGeräusch leise: äs chroosät (Diele, Laubsack, frisches Brot) neu: Lautsprecher
chüächläKuchen machen,Dummheiten machen, etwas unerlaubt weitersagenöppis gchüächlät
chunder/sie/es kommt> choo är chund, dr Hund d Muätaa chund hööch äs chund gu rägnä dr Chlaus chund ds Laub chund äs chund druf aa: wo s ä Schtööslär gfragt hend, öb si viil Schnee heigid ufem Schtoos, hed är gseid: äs chund druf aa, wevil Land as einä hed!
durälaadurchlassen(durch Eingang, durchs Sieb),bildlich: erlauben
eerschterstedär eerscht äs einä = der fähigste dazu där allärieerscht zum eerschtä dässälb glaubä ich am eerschtä Maal! zeerscht
EichälaubEichenlaub, Kranz für Rang und Ehre
etzääsen, abweiden lassenmhd atzen, etzen das tüämmär dä nu etzä äs isch ggetzt (LB Glossar: etzen = durch unerlaubtes Weiden abnützen, Atzung = Tierschaden) > Atzig
fimäläfimmeln, Hanfstengel ziehen,herausklauben, stehlen
glaubäglaubenmhd g(e)louben “Man muss alles glauben, was die kath. Kirche zu glauben vorstellt” (alter Katech.): abär nur wänns waar isch! und nüd äsoo wes eini gseid hed: öbs dä waar siig adär nüüd! (so unsere Mutter)
glaubäins Unglück gekommenär hed müässä draa glaubä
glaubämeinenär isch glaubä n i fort so wie ich glaube
GlaubäGlaubensbekenntnisden glouben betten
Glaubäeiner Meinung anhangena öppisem dr Glaubä haa
Gläubälikleiner GlaubeVerkl. von Glaube ds Gläubäli nüd värlüürä!
glaubänigläublich, so glaube ich
güüssäaufschreienmhd gunseln = winseln , wehklagen Won einä nüd glaubt hed as Telifon, hed im das einä ärchläärt: dänk diär ä langä Hund vo hiä bis uf Schwiiz uusä,wännt im hiä uf ä Schwanz trampisch, güüssät är z Schwiiz ussä!
Hauptlaubärrundes langes Kopfkissen (Roller) im Laubbett
HerbschtHerbstmhd herbest > Laubrissät
Holdär(ä)Holundermhd holunder im Volksglauben grosse Rolle, als Blitzschutz früher musste in jedem Hausgarten ein Holderbaum wachsen > Reik-
HolzWald, Holzmhd holz is Holz = in Wald obem Holz = ob dem Wald blutts Holz (Wald ohne Laub) vgl Familiennamen Imholz, Holzer, Holzherr
hüntschheftig, sehr, starkWort früher weit verbreitet, in der Erklärung aber umstritten: hunnisch, hündisch, hühnenhaft es hat ihn gar hüntsch gefreut, sagte der Muottathaler (soviel als: gar sehr. tuäts dr hüntsch wee? nüggär hüntsch! nüd zhüntsch und nüd zwenig hüntschär! dr hüntschisch as einä Glaubsch du alls, was dr Pfarr hütt predigät hed? Das glaubä ich alls, abär nüd äso hüntsch! vgl engl haunch (Keule), hunch (Humpen)
jädaaje nunjädaa, äs isch etz äsoo! Im Rüütäli hed dr Brüädär zum Brüädär gseid: i muäss glaubi schtäärbä - dä seid där andär: jädaa, jädaa!
läubälänach frischem Buchenlaub riechen
LitziSchattenseite> Ablitzi, Übärlitz, Laublitzär
NiidNeidmhd nît Niid und Hass frisst Laub und Gras
öpfäläÄpfel pflücken(erlaubt oder unerlaubt) ggöpfälät
putztgeputzt, gesiegt, getötetPP = plötzli putzt. Im Uurnärland isch ä Buäb mid dräckätä Schuä choo gu altärdiänärä,dr Pfarr seid: moorä sind dä dini Schuä putzt! - Moorädess isch dr Buäb mid schöön putztä Schuä choo,dr Pfarr seid: so, heds d Muättär putzt? - dr Buäb: ich weis nüüd, won ich ggangä bi, hed si nu gläbt! - Am änä andärä Oort hend ä paar alti Mannä midänand gjassät,einärsmaal seid dr eint: ich glaubä mich putzts! är heds uf um Häärz ghaa,äs isch dä abär wiitär ggangä,einärsmaal seid är widär: etz putzts mi! und duä heds ä putzt! > butzä, butzt
sacknä(Laub) in einen Sack füllen uussacknä
SagäSägemhd sege Du värbrännti Sagä! Ausruf (Saga = lat Hexe ?) > Fladär, Gattär-, Hand-, Schlegel-, Wald-, Laubsagli -
Schopfmhd schopf, engl shop Vorlaube, gedeckter Hauseingang im Schopf ussä vgl. Haarschopf,Schuppen (notdürftiges Gebäude mit Stroh-Schopfen gedeckt)
SchpeerholzSperrholz(verleimte Holzplatten sperren gegen Verbiegung) > Laubsegälä
trochätrockenmhd trucken äs isch trochä (es herrscht Trockenheit)Am änä Pfarr isch ds Huus värbrunnä und är hed gjammärät, as im alli Predigä värbrunnä siigid,da hed einä gseid: i glaubä wool as diä all värbrunnä sind, si sind trochä gnuäg gsii! neu trochnig
UurlaubDienstferienmhd urloub = Erlaubnis
Voorlaubäobere Laube bei unseren alten Bauernhäusern mhd vor loube
wedärwedermhd denn > eitwedär, keitwedär 1) als im Vergleich: schöönär wedär gröössär wedär mee wedär liäbär wedär einä dümmär wedär dr andär! nüd mee wedär as choschtät! mee Glück wedär Värschtand! nüüd wedär Lüügä! (vgl. Euthaler Theater 1999: “Lügä, nüüd als Lügä!” 2) aber, hingegen: wedär äs isch eistär ä soo gsii! i darfs schiär nüd säge, wedär mr sind beed afig elter är lüügt susch we druckt, wedär das muäs mä im glaubä Lienert weder wo sind d’Buebe? 3) ausser es sei denn wedär äs wäär dä andärisch
WindäWindeHebegerät, Pflanze. Etwas, das sich dreht. ZG ZH Estrich, Laube
zurzu derzur Biicht, zur Poscht, zur Bank, zur Polizii vgl Familienname Zurfluh, Zurkirchen, Zurlauben, Zurbriggen .. Gasthausnamen: Zur Post, Zur Sonne
Dialekt:Laub
Deutsch:Krankheit
(Nesselfieber, Rotlauf)
Dialekt:Laub
Deutsch:Laub
der Bäume mhd loup
Dialekt:Blatt
Deutsch:Laubblatt, Blatt Papier, Jassblatt
> Bletter, Blettli vgl FN Blättler (Blattä, Blattäbach, Blattäweidli, Blattli, Blättäli > Plattä
Dialekt:Laubgaartä
Deutsch:Laubgarten
Flurname
Dialekt:Laublitzär
Deutsch:Laubwenderwind
(Schlechtwetteranzeiger) Ds Schmidigs Domiini im Bisisthal isch am änä schöönä Sunntigmorgäd mid umä groossä Dach duruus z Chilä,woss ä hend wellä uuslächä, hed är gseid: dr Laublitzär isch ggangä! - und bim Heigaa hed är ds Dach sauft chönnä bruuchä! > umälitzä
Dialekt:Laubrissät
Deutsch:Laubfall, Herbst
mhd loup-rise värlaubrisät: verjährt
Dialekt:Laubsack
Deutsch:Laubsack
Bettsack mit Buchenlaub gefüllt
Dialekt:laubä
Deutsch:lauben
mhd loube Buchenlaub sammeln im Herbst für Bettzeugfüllung
Dialekt:Laubä
Deutsch:Laube, Vorlaube, Schopf
mhd loube (vgl. Laubhüttenfest) > Tanz-, Voor-
Dialekt:laubsegälä
Deutsch:
Bubensägerei mit dünnem Sperrholz
Dialekt:abnää
Deutsch:glauben
das chamä dem nüd abnää
Dialekt:abschlaa
Deutsch:abschlagen
dr Chopf abschlaa es ist erlaubt dem Schmalvieh die Beine abzuschlagen (= zusammenbinden)
Dialekt:anähaa
Deutsch:dauern
das Wätter hed anä söttigs Fleisch hed nüd lang anä (hält nicht lange frisch) dr Doktr hed am groossä Hofär gseid, är müäss ufs Häärz uufpassä - da hed deer glachät: as lang as i läbä, heds glaub i anä!
Dialekt:aschpig
Deutsch:aus Eschenholz
aschpis Laub
Dialekt:bättisägnä
Deutsch:Überglauben haben
si hend ihm bättigsägnät (sie hatten einen Überglauben z. B. an Pfr. Schmid) > Füüfi bättä
Dialekt:Bettlaub
Deutsch:dürres Buchenlaub für die Bettsäcke
Dialekt:Bettsack
Deutsch:Matratze
Sack mit dürrem Buchenlaub gefüllt
Dialekt:blättlä
Deutsch:Musik blasen auf einem Laubblatt
> plättlä
Dialekt:brösmälä
Deutsch:zerbröseln
verkl von brosmä, auch: umständlich Kleingeld herausklauben
Dialekt:Buächälaub
Deutsch:Buchenlaub
früher begehrt für Laubsäcke
Dialekt:chnüüblä
Deutsch:kneifen, klemmen
mhd klûben (klauben, kluppen) 2) Frostschmerz spüren äs chnüüblät mi > chüänaglä
Dialekt:chroosä
Deutsch:rascheln, knistern, knarren
Geräusch leise: äs chroosät (Diele, Laubsack, frisches Brot) neu: Lautsprecher
Dialekt:chüächlä
Deutsch:Kuchen machen,Dummheiten machen, etwas unerlaubt weitersagen
öppis gchüächlät
Dialekt:chund
Deutsch:er/sie/es kommt
> choo är chund, dr Hund d Muätaa chund hööch äs chund gu rägnä dr Chlaus chund ds Laub chund äs chund druf aa: wo s ä Schtööslär gfragt hend, öb si viil Schnee heigid ufem Schtoos, hed är gseid: äs chund druf aa, wevil Land as einä hed!
Dialekt:durälaa
Deutsch:durchlassen
(durch Eingang, durchs Sieb),bildlich: erlauben
Dialekt:eerscht
Deutsch:erste
där eerscht äs einä = der fähigste dazu där allärieerscht zum eerschtä dässälb glaubä ich am eerschtä Maal! zeerscht
Dialekt:Eichälaub
Deutsch:Eichenlaub, Kranz für Rang und Ehre
Dialekt:etzä
Deutsch:äsen, abweiden lassen
mhd atzen, etzen das tüämmär dä nu etzä äs isch ggetzt (LB Glossar: etzen = durch unerlaubtes Weiden abnützen, Atzung = Tierschaden) > Atzig
Dialekt:fimälä
Deutsch:fimmeln, Hanfstengel ziehen,herausklauben, stehlen
Dialekt:glaubä
Deutsch:glauben
mhd g(e)louben “Man muss alles glauben, was die kath. Kirche zu glauben vorstellt” (alter Katech.): abär nur wänns waar isch! und nüd äsoo wes eini gseid hed: öbs dä waar siig adär nüüd! (so unsere Mutter)
Dialekt:glaubä
Deutsch:ins Unglück gekommen
är hed müässä draa glaubä
Dialekt:glaubä
Deutsch:meinen
är isch glaubä n i fort so wie ich glaube
Dialekt:Glaubä
Deutsch:Glaubensbekenntnis
den glouben betten
Dialekt:Glaubä
Deutsch:einer Meinung anhangen
a öppisem dr Glaubä haa
Dialekt:Gläubäli
Deutsch:kleiner Glaube
Verkl. von Glaube ds Gläubäli nüd värlüürä!
Dialekt:glaubäni
Deutsch:gläublich, so glaube ich
Dialekt:güüssä
Deutsch:aufschreien
mhd gunseln = winseln , wehklagen Won einä nüd glaubt hed as Telifon, hed im das einä ärchläärt: dänk diär ä langä Hund vo hiä bis uf Schwiiz uusä,wännt im hiä uf ä Schwanz trampisch, güüssät är z Schwiiz ussä!
Dialekt:Hauptlaubär
Deutsch:
rundes langes Kopfkissen (Roller) im Laubbett
Dialekt:Herbscht
Deutsch:Herbst
mhd herbest > Laubrissät
Dialekt:Holdär(ä)
Deutsch:Holunder
mhd holunder im Volksglauben grosse Rolle, als Blitzschutz früher musste in jedem Hausgarten ein Holderbaum wachsen > Reik-
Dialekt:Holz
Deutsch:Wald, Holz
mhd holz is Holz = in Wald obem Holz = ob dem Wald blutts Holz (Wald ohne Laub) vgl Familiennamen Imholz, Holzer, Holzherr
Dialekt:hüntsch
Deutsch:heftig, sehr, stark
Wort früher weit verbreitet, in der Erklärung aber umstritten: hunnisch, hündisch, hühnenhaft es hat ihn gar hüntsch gefreut, sagte der Muottathaler (soviel als: gar sehr. tuäts dr hüntsch wee? nüggär hüntsch! nüd zhüntsch und nüd zwenig hüntschär! dr hüntschisch as einä Glaubsch du alls, was dr Pfarr hütt predigät hed? Das glaubä ich alls, abär nüd äso hüntsch! vgl engl haunch (Keule), hunch (Humpen)
Dialekt:jädaa
Deutsch:je nun
jädaa, äs isch etz äsoo! Im Rüütäli hed dr Brüädär zum Brüädär gseid: i muäss glaubi schtäärbä - dä seid där andär: jädaa, jädaa!
Dialekt:läubälä
Deutsch:
nach frischem Buchenlaub riechen
Dialekt:Litzi
Deutsch:Schattenseite
> Ablitzi, Übärlitz, Laublitzär
Dialekt:Niid
Deutsch:Neid
mhd nît Niid und Hass frisst Laub und Gras
Dialekt:öpfälä
Deutsch:Äpfel pflücken
(erlaubt oder unerlaubt) ggöpfälät
Dialekt:putzt
Deutsch:geputzt, gesiegt, getötet
PP = plötzli putzt. Im Uurnärland isch ä Buäb mid dräckätä Schuä choo gu altärdiänärä,dr Pfarr seid: moorä sind dä dini Schuä putzt! - Moorädess isch dr Buäb mid schöön putztä Schuä choo,dr Pfarr seid: so, heds d Muättär putzt? - dr Buäb: ich weis nüüd, won ich ggangä bi, hed si nu gläbt! - Am änä andärä Oort hend ä paar alti Mannä midänand gjassät,einärsmaal seid dr eint: ich glaubä mich putzts! är heds uf um Häärz ghaa,äs isch dä abär wiitär ggangä,einärsmaal seid är widär: etz putzts mi! und duä heds ä putzt! > butzä, butzt
Dialekt:sacknä
Deutsch:
(Laub) in einen Sack füllen uussacknä
Dialekt:Sagä
Deutsch:Säge
mhd sege Du värbrännti Sagä! Ausruf (Saga = lat Hexe ?) > Fladär, Gattär-, Hand-, Schlegel-, Wald-, Laubsagli -
Dialekt:Schopf
Deutsch:
mhd schopf, engl shop Vorlaube, gedeckter Hauseingang im Schopf ussä vgl. Haarschopf,Schuppen (notdürftiges Gebäude mit Stroh-Schopfen gedeckt)
Dialekt:Schpeerholz
Deutsch:Sperrholz
(verleimte Holzplatten sperren gegen Verbiegung) > Laubsegälä
Dialekt:trochä
Deutsch:trocken
mhd trucken äs isch trochä (es herrscht Trockenheit)Am änä Pfarr isch ds Huus värbrunnä und är hed gjammärät, as im alli Predigä värbrunnä siigid,da hed einä gseid: i glaubä wool as diä all värbrunnä sind, si sind trochä gnuäg gsii! neu trochnig
Dialekt:Uurlaub
Deutsch:Dienstferien
mhd urloub = Erlaubnis
Dialekt:Voorlaubä
Deutsch:
obere Laube bei unseren alten Bauernhäusern mhd vor loube
Dialekt:wedär
Deutsch:weder
mhd denn > eitwedär, keitwedär 1) als im Vergleich: schöönär wedär gröössär wedär mee wedär liäbär wedär einä dümmär wedär dr andär! nüd mee wedär as choschtät! mee Glück wedär Värschtand! nüüd wedär Lüügä! (vgl. Euthaler Theater 1999: “Lügä, nüüd als Lügä!” 2) aber, hingegen: wedär äs isch eistär ä soo gsii! i darfs schiär nüd säge, wedär mr sind beed afig elter är lüügt susch we druckt, wedär das muäs mä im glaubä Lienert weder wo sind d’Buebe? 3) ausser es sei denn wedär äs wäär dä andärisch
Dialekt:Windä
Deutsch:Winde
Hebegerät, Pflanze. Etwas, das sich dreht. ZG ZH Estrich, Laube
Dialekt:zur
Deutsch:zu der
zur Biicht, zur Poscht, zur Bank, zur Polizii vgl Familienname Zurfluh, Zurkirchen, Zurlauben, Zurbriggen .. Gasthausnamen: Zur Post, Zur Sonne