| Muotathaler Dialekt | Schriftsprache | Erläuterung | Foto | Audio |
|---|---|---|---|---|
| Gumäli | kleine Kartoffeln | |||
| Gumälichäfer | Kartoffelkäfer | |||
| Gumälibschellär | Kartoffelschäler | |||
| Gumäligaartä | Kartoffelgarten | |||
| Gumälichäfär | Kartoffelkäfer | (Kolorado) | ||
| Gumälihültschä | Kartoffelhaut | |||
| Gumälischtunggis | Kartoffelstock | |||
| Gumälischtuudä | Kartoffelstauden | |||
| Gumälischwiizär | Kartoffelschwyzer | |||
| Gumälisuppä | Kartoffelsuppe | |||
| Gumälisüüdär | Kartoffelsieder | (Spottname) | ||
| Älplärmagäronä | Alpspeise | (Magäronä und Gumälimöckä) | ||
| braatä | braten | bräätlä, bbraatni Gumäli, aabraatä, värbraatä | ||
| bschniidä | beschneiden | (Hülle abschneiden, schälen: Gumäli, Rüäbli, Öpfel) Bäume stutzen, putzen (vgl. Beschneidung) | ||
| Chääschuächä | Käswähe | beliebter Freitagsmittag (mit Gumälisuppä) | ||
| gumälä | Gumäli ernten (ausgraben) ggumälät | |||
| Häärdöpfel | Erdäpfel | (bei uns Gumäli,anderswo Häppere = Erdbirnen) | ||
| Hültschägumäli | Gumäli in Hültschen gesotten und aufgetragen,in Deutschland: Pellkartoffeln > Gumälihültschtä | |||
| Ghüüraatäts | Kaffee und Schnaps, Gumäli und Birä | |||
| Mockä | Mocken | (mhd mocke) Mockä Brood ä Mockä Häärd äs Möckli mockäwiis > Gletschgär- Gumälimöckä, Suurä Mockä, Schnitz und Möckä .. | ||
| nüü | neu, frisch | lat novus, ital nuovo, frz nouveau, mhd niuwe, engl new nüüä Moscht, nüüi Modä, nüüs Huus, nüüi Gumäli, nüüi Brüüch, Nüüjaar Wird immer mehr verdrängt durch neu | ||
| Pfupfär | Puffert | was puff macht, z.B. Pfannkuchen beim Backen, Gumälischtunggis beim Kochen, kleines Motorrad > Hosäpfupfär | ||
| Schnitz | gedörrte Birnen | (meist in Schnitten, aber auch ganze) mhd snitz Schnitz und Möckä (düüri Birä und Gumäli im Uuflauf) im Schnitz haa (geizig im Futter) Verkl. Schnitzli Schnitztrog, Birenschnitze | ||
| Schtock | mhd stock Mz Schtöck, Kl. Schtöckli urspr. Baumstrunk, davon Flur- und Gebirgsname Stock Hausname Stock (auch Gefängnis) > Ankä- Bild- Bluämä- Brunnä- Heu- Mischt- Opfer- Zucker- weiter: Schtock und Schtöck beim Jassen,Stockfisch,ab Stock kaufen,Schtockzänd, gschtockts Bluät (Spazier- Ski- > Schtäckä,Kartoffelstock > Gumälischtunggis) | |||
| Schtunggis | Kartoffelstock | (Zerstossenes) mhd stung neu Stocki, Stoggi UW Eintopf Gotthelf Stungg > Gumälischtunggis | ||
| Suppä | Suppe | Süppli Suppägsicht Suppen: Ankä- Aarmä- Bambäli- Böllä- Brood- Buächschtabä- Chääs- Chalti- Chindbetti-, Chriäsi- Fleisch- Fisch- Fideeli- Gigäli- Gmüäs- Gumäli- Gwundär- Habär- Määl- Milch- Phünktli- Schtäärndli- Schuäl- Tünkli- | ||
| übärhaa | auf dem Herd haben | i ha scho öppis übär, Gumäli übärghaa | ||
| übärtuä | übertun | a) Speisen auf den Kochherd bringen, obtun: gang gu d Gumäli übärtuä! 1559 den Glarneren ist ein böses Bad übertuon (= Unheil profezeit) b) überanstrengen tuä di nüd übärtuä! | ||
| värsüüdä | versieden, zerkochen | d Gumäli nüd la värsüüdä! |
| Dialekt: | Gumäli |
| Deutsch: | kleine Kartoffeln |
| Dialekt: | Gumälichäfer |
| Deutsch: | Kartoffelkäfer |
| Dialekt: | Gumälibschellär |
| Deutsch: | Kartoffelschäler |
| Dialekt: | Gumäligaartä |
| Deutsch: | Kartoffelgarten |
| Dialekt: | Gumälichäfär |
| Deutsch: | Kartoffelkäfer |
| (Kolorado) | |
| Dialekt: | Gumälihültschä |
| Deutsch: | Kartoffelhaut |
| Dialekt: | Gumälischtunggis |
| Deutsch: | Kartoffelstock |
| Dialekt: | Gumälischtuudä |
| Deutsch: | Kartoffelstauden |
| Dialekt: | Gumälischwiizär |
| Deutsch: | Kartoffelschwyzer |
| Dialekt: | Gumälisuppä |
| Deutsch: | Kartoffelsuppe |
| Dialekt: | Gumälisüüdär |
| Deutsch: | Kartoffelsieder |
| (Spottname) | |
| Dialekt: | Älplärmagäronä |
| Deutsch: | Alpspeise |
| (Magäronä und Gumälimöckä) | |
| Dialekt: | braatä |
| Deutsch: | braten |
| bräätlä, bbraatni Gumäli, aabraatä, värbraatä | |
| Dialekt: | bschniidä |
| Deutsch: | beschneiden |
| (Hülle abschneiden, schälen: Gumäli, Rüäbli, Öpfel) Bäume stutzen, putzen (vgl. Beschneidung) | |
| Dialekt: | Chääschuächä |
| Deutsch: | Käswähe |
| beliebter Freitagsmittag (mit Gumälisuppä) | |
| Dialekt: | gumälä |
| Deutsch: | |
| Gumäli ernten (ausgraben) ggumälät | |
| Dialekt: | Häärdöpfel |
| Deutsch: | Erdäpfel |
| (bei uns Gumäli,anderswo Häppere = Erdbirnen) | |
| Dialekt: | Hültschägumäli |
| Deutsch: | |
| Gumäli in Hültschen gesotten und aufgetragen,in Deutschland: Pellkartoffeln > Gumälihültschtä | |
| Dialekt: | Ghüüraatäts |
| Deutsch: | |
| Kaffee und Schnaps, Gumäli und Birä | |
| Dialekt: | Mockä |
| Deutsch: | Mocken |
| (mhd mocke) Mockä Brood ä Mockä Häärd äs Möckli mockäwiis > Gletschgär- Gumälimöckä, Suurä Mockä, Schnitz und Möckä .. | |
| Dialekt: | nüü |
| Deutsch: | neu, frisch |
| lat novus, ital nuovo, frz nouveau, mhd niuwe, engl new nüüä Moscht, nüüi Modä, nüüs Huus, nüüi Gumäli, nüüi Brüüch, Nüüjaar Wird immer mehr verdrängt durch neu | |
| Dialekt: | Pfupfär |
| Deutsch: | Puffert |
| was puff macht, z.B. Pfannkuchen beim Backen, Gumälischtunggis beim Kochen, kleines Motorrad > Hosäpfupfär | |
| Dialekt: | Schnitz |
| Deutsch: | gedörrte Birnen |
| (meist in Schnitten, aber auch ganze) mhd snitz Schnitz und Möckä (düüri Birä und Gumäli im Uuflauf) im Schnitz haa (geizig im Futter) Verkl. Schnitzli Schnitztrog, Birenschnitze | |
| Dialekt: | Schtock |
| Deutsch: | |
| mhd stock Mz Schtöck, Kl. Schtöckli urspr. Baumstrunk, davon Flur- und Gebirgsname Stock Hausname Stock (auch Gefängnis) > Ankä- Bild- Bluämä- Brunnä- Heu- Mischt- Opfer- Zucker- weiter: Schtock und Schtöck beim Jassen,Stockfisch,ab Stock kaufen,Schtockzänd, gschtockts Bluät (Spazier- Ski- > Schtäckä,Kartoffelstock > Gumälischtunggis) | |
| Dialekt: | Schtunggis |
| Deutsch: | Kartoffelstock |
| (Zerstossenes) mhd stung neu Stocki, Stoggi UW Eintopf Gotthelf Stungg > Gumälischtunggis | |
| Dialekt: | Suppä |
| Deutsch: | Suppe |
| Süppli Suppägsicht Suppen: Ankä- Aarmä- Bambäli- Böllä- Brood- Buächschtabä- Chääs- Chalti- Chindbetti-, Chriäsi- Fleisch- Fisch- Fideeli- Gigäli- Gmüäs- Gumäli- Gwundär- Habär- Määl- Milch- Phünktli- Schtäärndli- Schuäl- Tünkli- | |
| Dialekt: | übärhaa |
| Deutsch: | auf dem Herd haben |
| i ha scho öppis übär, Gumäli übärghaa | |
| Dialekt: | übärtuä |
| Deutsch: | übertun |
| a) Speisen auf den Kochherd bringen, obtun: gang gu d Gumäli übärtuä! 1559 den Glarneren ist ein böses Bad übertuon (= Unheil profezeit) b) überanstrengen tuä di nüd übärtuä! | |
| Dialekt: | värsüüdä |
| Deutsch: | versieden, zerkochen |
| d Gumäli nüd la värsüüdä! | |