Muotathaler Dialekt Schriftsprache Erläuterung Foto Audio
AchsAchse(Wagenteil, Radteil)
AchsAchseluf d Achslä nää bis under d Achslä iighiid i Schne eAchslä pütschä (Kraftspiel > pütschä)
AchsAchselnFlurname Alp uf Achslä obä Achsläschtock (Illgau: Mittagshorä)
LonäAchsnagel
UächsAchsel(höhle) mhd uohsa Muo = Achsel undär Uächs träägä undär d Uächs griiffä = helfen
BachschtelzäBachstelzemhd wasserstelze
bachäbackengebacken mhd bachen bbachnä: gebacken, hartgetreten bbachnä Schnee, bbachnä Bodä Bachschtubä > Beck, Zwiiback
bchoozuri ha nu mögä bchoo beikommen, gewachsen sein: dem magsch nüd bchoo (schrdt bekommen = erhalten): entgegenkommen > übärchoo, gchoo
BirchäBirkeuraltes Wort ahd birka obd Birche i dä Birchä: Achslen, Bödmeren, Illgau (Flurnamen: Birr, Birrfeld FN: Bircher, Birrer)
buchsigverwachsenes Holzunbrauchbar für Zimmerei äs hed dr Buchs drinnä vgl ON Buchs, Buochs
BuuBaumhd bû an Sant Sigmunds Buu (Bonstetten, Zürich) neu: uf um Buu schaffä (im Baugewerbe),Tierbau: Dachs, Fuchs, Munggen > Nüü-, Aa- Büüli
choowachsen, gedeihend Sunnäwirbel sind scho choo, d Chriäsi wend hüür nüd choo
chömidwachsen und gedeihend Bluämä chömid scho!
Chrümpligkrumm gewachsenes Holz für Horämänär
DachsDachs(T) Dachsä-Huäb
DiätärichDietrich(Name),Nachschlüssel vgl Diethelm (Diäthälm), Dietikon ZH (Diätikä), Dietschi (Diätschi) mhd diet = Volk > tüütsch
dobäda oben, drobenwas machsch da obä? Prättigau: dobna > dundä
EiachsärEinachser
EifäckäEindachhausHaus mit nur 1 Dachseite
GigälisuppäLachsuppeiär hend mäni Gigälisuppä ghaa, as är nümmä chönid hörä!
GluussäFunkenmhd glunse (ä) kä Gluussä = kein bisschen kä Gluussä gsee = nichts sehen das machsch ä kä Gluussä = gar nichts! Verkl. Glüüssäli
GroossäGrossendi Groossä (Erwachsene) im Groossä und Ganzä im Träsmärä Groossä (vgl. Gross: Viertel von Einsiedeln) vgl. 1 Gross = 12 Dutzend
häärschtäraufen, ringen, kämpfen“geharnischt” (unter Kindern, unter Erwachsenen)
hächlähecheln, durchkämmen(Flachs, Hanf, Wolle,Leute),rasch atmen (Hunde)
Häckälärin die Haut eingewachsene Erde, raue Haut voll Risse. Das Resultat mangelnder Körperhygiene. > Haaggä, häägglä, Chrüüsch
Hängälägrossgewachsene Frau
Holdär(ä)Holundermhd holunder im Volksglauben grosse Rolle, als Blitzschutz früher musste in jedem Hausgarten ein Holderbaum wachsen > Reik-
HolzbiräHolzbirne, Wildbirnewild im Wald gewachsen
Holzöpfelwild im Wald gewachsen
HuäbHuob, Hubeahd huoba 1) Grundstück vgl FN Hubacher, Hubmann, AnderLeitärä, Huber 2) Tierhöhle (Fuchs, Dachs, Murmeltier > Buu), spöttisch für Schlafzimmer
HüttäHüttemhd hütte (= welche behütet) engl hut 1) Alphütte, mhd hütten = lagern) 2) Heutrocknungsgestell in Form eines Dachstuhles, Zuruf: iittaa isch gheuät, nüd hüttnä!
di Ghüüraatnädie Verheirateten, die Erwachsenen
NaasummärNachsommer, schöner Herbstanfang
nachähockänachsitzenin der Schule zur Strafe
nachäsägänachsagen(zum lernen)
nachäschlaanachschlagen(wörtlich: den 2. Schlag tun im Doppel-Schlagen)
nachäschlaaffänachschlafenSchlaf nachholen
nachäschtellänachstellen(Uhrzeit)
nachäsiinachsein, bereitseinisch ds Ässä nüd nachä? (bereit) d Birä sind nachä (reif) das Meitli isch scho schöön nachä = heiratsfähig
nachäsingänachsingenSchüler dem Lehrer, Leute dem Vorsänger -
Pfnätschunentwirrbares Durcheinander(lange Haare, auch die vor- und nachstehenden Wörter!) äs huärä Pfnätsch!
ses‘s gib s a miär! si hend s gsee lachs la sii! gib mrs!
SachSachemhd sach hesch d Sach gmacht? das isch kä Sach was machsch du für Sachä! > Sibäsachä, Züüg und Sachä
SchoppäSchoppenurspr. Stöpsel, dann Schöpfgerät, Hohlmass (Flasche)neu: Flaschennahrung für Säuglinge und Erwachsene schöppälä
sibäsieben(7) mhd siben vgl. 7 Planeten, Tage, Siegel, Sachen, Arme, Röhren, Löcher im Kopf 7 Eichen, Zwerge, Berge, Sachsen 7 Sakramente, Tugenden, Laster, Todsünden, gute Werke sibä Ross brungäd mi nümmä dethii!
sichtiggute Aussicht auf die Bergeusinnig sichtig > chuurzsichtig, wiitsichtig vgl nachsichtig, einsichtig, vorsichtig
siniäräsinnieren, nachsinnen
TachsDachs
TeuffiTiefe1554 in teuffe des wassers zu werfen > Achsläteuffi, Chratzäräteuffi, Hansäteuffi
To(r)tschäWachsfackel für Prozession
ufaufmhd ûf > ufä, ufärä, ufs, uuf, uufä 1) hin, nach: uf Schwiiz uf Züri uf Eirollä uf Poscht uf d Chilbi uf d Alp uf d Siitä (vgl. Ufhusen LU, Aufiberg SZ) 2) oben: uf dr Alp uf d Achslä nää uf d Schoos nää uf em (um) Dach uf em Trochnä uf em Chopf uf eim obä uf dr Muur (vgl FN Aufdermaur - Ufdärmuur) 3) Zweck: uf Dings uf än Aart uf all Fääl uf ei Tätsch ufs Woort 4) Zeit: uf di Füüfi uf Wiänächtä uf Nüüjaar uf d Lengi uf einisch uf eismaal uf drüü zellä 5) Versch. uf ä Magä schlaa ufs Gmüät gää uf eim haa
uufhaaaufhaltend Händ uufhaa ä Huät uufhaa hend än uuf! (den Dieb) dr Schnee hed ds Wachsä uufghaa
uusliiräausleiernRadachse ausgedient flätt uusgliirät -
uusränkäausrenken(Arme, Achsel, Fuss .. ) uusgränkt > iiränkä
uusäwachsäüppig wachsen1826 Vorsprech: dies Jahr war ein gutes Jahr, und auf den Bergen ist viel aussen gewachsen
värränkäverrenken, ausrenkend Achslä värränkt
värschtuudnämit Stauden überwachsen
värwachsäverwachsen1) missgewachsen, 2) zugewachsen und verheilt 3) neu: Schi falsch wachsen
värwasmämit Gras überwachsenmhd verwasen
wachsäwachsen, grösser werdengwachsni Lüüt,mit Wachs behandeln gwachsni Schii > värwachsä, wuchs, Wuchs, wüchsig, Gwächs, Gwachsnä
wächsigaus Wachswächsägi Cheerzä
wächsigwüchsig, günstig fürs Wachstumwächsigs Wättär Wachswättär
wewie(unbetont, betont > wiä) we dr Vattär, we d Muättär, we Goofä, we viil? we lang? we susch, we geschtär, we värruckt, we nüd gschiid, machs we drs zeigt ha! mä chas machä we mä will, isch äs nüd rächt! Chraft we-n-äs Ross, äs isch we-n-ä so nüd rächt chasch machä we d wottisch
WoorbHolzstiel der Sense Mz Wöörb mhd worbele: worum sich etwas als um seine Achse dreht auch Göörbä, Wüürbä
wuchswüchse (wachsen)wänns mee z ässä hättid, wuchsids mee wänn etz det nu Goldroosä wuchsid, wäär das schonu schöön!
WuchsWuchs, Wachstumä schöönä Wuchs > wächsig
zmittaagMittag, -essenwas isisch du daa? - ds Mittaag! zmittaag isch är afig choo ds Mittaghorä (ob dem die Sonne zu Mittag steht, von Illgau aus Achselnstock)
ZuugrächtZugrechtaltes wichtiges Recht im Grundstückhandel, Einstandsrecht (alt und weitverbreitet, Zusammenhang mit überlangendem Kapital) vgl. zum Zuge kommen (Schachspiel)
Dialekt:Achs
Deutsch:Achse
(Wagenteil, Radteil)
Dialekt:Achs
Deutsch:Achsel
uf d Achslä nää bis under d Achslä iighiid i Schne eAchslä pütschä (Kraftspiel > pütschä)
Dialekt:Achs
Deutsch:Achseln
Flurname Alp uf Achslä obä Achsläschtock (Illgau: Mittagshorä)
Dialekt:Lonä
Deutsch:Achsnagel
Dialekt:Uächs
Deutsch:Achsel
(höhle) mhd uohsa Muo = Achsel undär Uächs träägä undär d Uächs griiffä = helfen
Dialekt:Bachschtelzä
Deutsch:Bachstelze
mhd wasserstelze
Dialekt:bachä
Deutsch:backen
gebacken mhd bachen bbachnä: gebacken, hartgetreten bbachnä Schnee, bbachnä Bodä Bachschtubä > Beck, Zwiiback
Dialekt:bchoo
Deutsch:zur
i ha nu mögä bchoo beikommen, gewachsen sein: dem magsch nüd bchoo (schrdt bekommen = erhalten): entgegenkommen > übärchoo, gchoo
Dialekt:Birchä
Deutsch:Birke
uraltes Wort ahd birka obd Birche i dä Birchä: Achslen, Bödmeren, Illgau (Flurnamen: Birr, Birrfeld FN: Bircher, Birrer)
Dialekt:buchsig
Deutsch:verwachsenes Holz
unbrauchbar für Zimmerei äs hed dr Buchs drinnä vgl ON Buchs, Buochs
Dialekt:Buu
Deutsch:Bau
mhd bû an Sant Sigmunds Buu (Bonstetten, Zürich) neu: uf um Buu schaffä (im Baugewerbe),Tierbau: Dachs, Fuchs, Munggen > Nüü-, Aa- Büüli
Dialekt:choo
Deutsch:wachsen, gedeihen
d Sunnäwirbel sind scho choo, d Chriäsi wend hüür nüd choo
Dialekt:chömid
Deutsch:wachsen und gedeihen
d Bluämä chömid scho!
Dialekt:Chrümplig
Deutsch:
krumm gewachsenes Holz für Horämänär
Dialekt:Dachs
Deutsch:Dachs
(T) Dachsä-Huäb
Dialekt:Diätärich
Deutsch:Dietrich
(Name),Nachschlüssel vgl Diethelm (Diäthälm), Dietikon ZH (Diätikä), Dietschi (Diätschi) mhd diet = Volk > tüütsch
Dialekt:dobä
Deutsch:da oben, droben
was machsch da obä? Prättigau: dobna > dundä
Dialekt:Eiachsär
Deutsch:Einachser
Dialekt:Eifäckä
Deutsch:Eindachhaus
Haus mit nur 1 Dachseite
Dialekt:Gigälisuppä
Deutsch:Lachsuppe
iär hend mäni Gigälisuppä ghaa, as är nümmä chönid hörä!
Dialekt:Gluussä
Deutsch:Funken
mhd glunse (ä) kä Gluussä = kein bisschen kä Gluussä gsee = nichts sehen das machsch ä kä Gluussä = gar nichts! Verkl. Glüüssäli
Dialekt:Groossä
Deutsch:Grossen
di Groossä (Erwachsene) im Groossä und Ganzä im Träsmärä Groossä (vgl. Gross: Viertel von Einsiedeln) vgl. 1 Gross = 12 Dutzend
Dialekt:häärschtä
Deutsch:raufen, ringen, kämpfen
“geharnischt” (unter Kindern, unter Erwachsenen)
Dialekt:hächlä
Deutsch:hecheln, durchkämmen
(Flachs, Hanf, Wolle,Leute),rasch atmen (Hunde)
Dialekt:Häckälär
Deutsch:
in die Haut eingewachsene Erde, raue Haut voll Risse. Das Resultat mangelnder Körperhygiene. > Haaggä, häägglä, Chrüüsch
Dialekt:Hängälä
Deutsch:
grossgewachsene Frau
Dialekt:Holdär(ä)
Deutsch:Holunder
mhd holunder im Volksglauben grosse Rolle, als Blitzschutz früher musste in jedem Hausgarten ein Holderbaum wachsen > Reik-
Dialekt:Holzbirä
Deutsch:Holzbirne, Wildbirne
wild im Wald gewachsen
Dialekt:Holzöpfel
Deutsch:
wild im Wald gewachsen
Dialekt:Huäb
Deutsch:Huob, Hube
ahd huoba 1) Grundstück vgl FN Hubacher, Hubmann, AnderLeitärä, Huber 2) Tierhöhle (Fuchs, Dachs, Murmeltier > Buu), spöttisch für Schlafzimmer
Dialekt:Hüttä
Deutsch:Hütte
mhd hütte (= welche behütet) engl hut 1) Alphütte, mhd hütten = lagern) 2) Heutrocknungsgestell in Form eines Dachstuhles, Zuruf: iittaa isch gheuät, nüd hüttnä!
Dialekt:di Ghüüraatnä
Deutsch:die Verheirateten, die Erwachsenen
Dialekt:Naasummär
Deutsch:Nachsommer, schöner Herbstanfang
Dialekt:nachähockä
Deutsch:nachsitzen
in der Schule zur Strafe
Dialekt:nachäsägä
Deutsch:nachsagen
(zum lernen)
Dialekt:nachäschlaa
Deutsch:nachschlagen
(wörtlich: den 2. Schlag tun im Doppel-Schlagen)
Dialekt:nachäschlaaffä
Deutsch:nachschlafen
Schlaf nachholen
Dialekt:nachäschtellä
Deutsch:nachstellen
(Uhrzeit)
Dialekt:nachäsii
Deutsch:nachsein, bereitsein
isch ds Ässä nüd nachä? (bereit) d Birä sind nachä (reif) das Meitli isch scho schöön nachä = heiratsfähig
Dialekt:nachäsingä
Deutsch:nachsingen
Schüler dem Lehrer, Leute dem Vorsänger -
Dialekt:Pfnätsch
Deutsch:unentwirrbares Durcheinander
(lange Haare, auch die vor- und nachstehenden Wörter!) äs huärä Pfnätsch!
Dialekt:s
Deutsch:es
‘s gib s a miär! si hend s gsee lachs la sii! gib mrs!
Dialekt:Sach
Deutsch:Sache
mhd sach hesch d Sach gmacht? das isch kä Sach was machsch du für Sachä! > Sibäsachä, Züüg und Sachä
Dialekt:Schoppä
Deutsch:Schoppen
urspr. Stöpsel, dann Schöpfgerät, Hohlmass (Flasche)neu: Flaschennahrung für Säuglinge und Erwachsene schöppälä
Dialekt:sibä
Deutsch:sieben
(7) mhd siben vgl. 7 Planeten, Tage, Siegel, Sachen, Arme, Röhren, Löcher im Kopf 7 Eichen, Zwerge, Berge, Sachsen 7 Sakramente, Tugenden, Laster, Todsünden, gute Werke sibä Ross brungäd mi nümmä dethii!
Dialekt:sichtig
Deutsch:gute Aussicht auf die Berge
usinnig sichtig > chuurzsichtig, wiitsichtig vgl nachsichtig, einsichtig, vorsichtig
Dialekt:siniärä
Deutsch:sinnieren, nachsinnen
Dialekt:Tachs
Deutsch:Dachs
Dialekt:Teuffi
Deutsch:Tiefe
1554 in teuffe des wassers zu werfen > Achsläteuffi, Chratzäräteuffi, Hansäteuffi
Dialekt:To(r)tschä
Deutsch:Wachsfackel für Prozession
Dialekt:uf
Deutsch:auf
mhd ûf > ufä, ufärä, ufs, uuf, uufä 1) hin, nach: uf Schwiiz uf Züri uf Eirollä uf Poscht uf d Chilbi uf d Alp uf d Siitä (vgl. Ufhusen LU, Aufiberg SZ) 2) oben: uf dr Alp uf d Achslä nää uf d Schoos nää uf em (um) Dach uf em Trochnä uf em Chopf uf eim obä uf dr Muur (vgl FN Aufdermaur - Ufdärmuur) 3) Zweck: uf Dings uf än Aart uf all Fääl uf ei Tätsch ufs Woort 4) Zeit: uf di Füüfi uf Wiänächtä uf Nüüjaar uf d Lengi uf einisch uf eismaal uf drüü zellä 5) Versch. uf ä Magä schlaa ufs Gmüät gää uf eim haa
Dialekt:uufhaa
Deutsch:aufhalten
d Händ uufhaa ä Huät uufhaa hend än uuf! (den Dieb) dr Schnee hed ds Wachsä uufghaa
Dialekt:uusliirä
Deutsch:ausleiern
Radachse ausgedient flätt uusgliirät -
Dialekt:uusränkä
Deutsch:ausrenken
(Arme, Achsel, Fuss .. ) uusgränkt > iiränkä
Dialekt:uusäwachsä
Deutsch:üppig wachsen
1826 Vorsprech: dies Jahr war ein gutes Jahr, und auf den Bergen ist viel aussen gewachsen
Dialekt:värränkä
Deutsch:verrenken, ausrenken
d Achslä värränkt
Dialekt:värschtuudnä
Deutsch:mit Stauden überwachsen
Dialekt:värwachsä
Deutsch:verwachsen
1) missgewachsen, 2) zugewachsen und verheilt 3) neu: Schi falsch wachsen
Dialekt:värwasmä
Deutsch:mit Gras überwachsen
mhd verwasen
Dialekt:wachsä
Deutsch:wachsen, grösser werden
gwachsni Lüüt,mit Wachs behandeln gwachsni Schii > värwachsä, wuchs, Wuchs, wüchsig, Gwächs, Gwachsnä
Dialekt:wächsig
Deutsch:aus Wachs
wächsägi Cheerzä
Dialekt:wächsig
Deutsch:wüchsig, günstig fürs Wachstum
wächsigs Wättär Wachswättär
Dialekt:we
Deutsch:wie
(unbetont, betont > wiä) we dr Vattär, we d Muättär, we Goofä, we viil? we lang? we susch, we geschtär, we värruckt, we nüd gschiid, machs we drs zeigt ha! mä chas machä we mä will, isch äs nüd rächt! Chraft we-n-äs Ross, äs isch we-n-ä so nüd rächt chasch machä we d wottisch
Dialekt:Woorb
Deutsch:
Holzstiel der Sense Mz Wöörb mhd worbele: worum sich etwas als um seine Achse dreht auch Göörbä, Wüürbä
Dialekt:wuchs
Deutsch:wüchse (wachsen)
wänns mee z ässä hättid, wuchsids mee wänn etz det nu Goldroosä wuchsid, wäär das schonu schöön!
Dialekt:Wuchs
Deutsch:Wuchs, Wachstum
ä schöönä Wuchs > wächsig
Dialekt:zmittaag
Deutsch:Mittag, -essen
was isisch du daa? - ds Mittaag! zmittaag isch är afig choo ds Mittaghorä (ob dem die Sonne zu Mittag steht, von Illgau aus Achselnstock)
Dialekt:Zuugrächt
Deutsch:Zugrecht
altes wichtiges Recht im Grundstückhandel, Einstandsrecht (alt und weitverbreitet, Zusammenhang mit überlangendem Kapital) vgl. zum Zuge kommen (Schachspiel)